Hotelkaufmann/ -frau

In ihrer Ausbildung lernen sie, wie man die kaufmännischen Prozesse eines Hotels steuert. Sie sind für das Rechnungswesen, die Personalwirtschaft und den Zahlungsverkehr zuständig.

Kurz gesagt: Hotelkaufleute arbeiten vor allem in der Verwaltung und im Direktionssekretariat.

Arbeitszeit/Verdienst »

Die Arbeitszeiten in Hotellerie und Gastronomie sind anders als in den meisten Branchen. Wer eine Ausbildung im Gastgewerbe beginnt, sollte sich bewusst sein, dass sich mit der Entscheidung für den Beruf eine Menge verändert: Arbeit auch an Wochenenden, Früh- oder Spätdienste gehören dazu.

Der Tarifvertrag legt für Lehrlinge zwei freie Tage pro Woche fest. Man hat jedoch nicht automatisch am Wochenende frei. Die zwei freien Tage können in die Woche fallen – was durchaus auch Vorteile hat. So kann man zum Beispiel Erledigungen machen.

Wie sieht es aus mit dem Verdienst während der Ausbildung?

Ausbildungsvergütung
Rubrik I: Gilt für Auszubildende, die nicht mehr als 39 Stunden in der Woche tätig sind.
1. Ausbildungsjahr: 525,- EUR
2. Ausbildungsjahr: 570,- EUR
3. Ausbildungsjahr: 615,- EUR

Rubrik II: Gilt für volljährige Auszubildende, die mehr als 39 Stunden pro Woche bis maximal 44 Stunden pro Woche tätig sind.
1. Ausbildungsjahr: 595,- EUR
2. Ausbildungsjahr: 650,- EUR
3. Ausbildungsjahr: 719,- EUR

Die Ausbildung »

Die Ausbildung zum Hotelkaufmann / zur Hotelkauffrau findet im dualen System statt. "Dual" bedeutet: der Lehrling erhält eine praktische Ausbildung im Betrieb und eine theoretische Ausbildung in der Berufsschule.

Der Beginn einer Ausbildung ist je nach Betrieb unterschiedlich. Die meisten Ausbildungsverhältnisse beginnen jedoch im Sommer. Nach etwa zwölf Monaten absolviert der Azubi eine Zwischenprüfung. Nach insgesamt drei Jahren beendet er die Ausbildung mit der Abschlussprüfung.

Die Zeit in der Berufsschule:

In jedem Ausbildungsjahr erhält der Lehrling circa elf Wochen Blockunterricht. Diese elf Wochen Schulzeit werden über das ganze Jahr verteilt. Im ersten Schuljahr findet der Unterricht an einer hauswirtschaftlichen Schule in der Umgebung des Betriebes statt.

Im zweiten und dritten Jahr geht der Azubi an eine der vier Landesberufsschulen Baden-Württemberg:
Tettnang, Villingen-Schwenningen, Calw und Bad Überkingen.

Das Ausbildungsprofil:

Hotelkaufleute...

  • erstellen Rechnungen und sind für den Zahlungsverkehr zuständig
  • werten betriebliche Kennzahlen aus und führen Betriebsstatistiken
  • errechnen Kosten und Erträge
  • kalkulieren Verkaufspreise
  • bearbeiten Beschaffungsvorgänge
  • führen Personalplanungen durch und bearbeiten Personalvorgänge
  • führen Korrespondenz
  • beraten Gäste und führen Gastgespräche

Links
Landesberufsschule Tettnang:
www.lbshoga.de

Landesberufsschule Villingen-Schwenningen
www.hoga-vs.de

Landesberufsschule Calw:
www.gscalw.de

Landesberufsschule Bad Überkingen:
www.landesberufsschule.de

Arbeiten im Ausland »

Köche, Hotelfachleute, Restaurantfachleute, Hotelkaufleute, Systemgastronomen und Fachkräfte im Gastgewerbe – alle haben gute Chancen im Ausland einen Arbeitsplatz zu finden. Fachkräfte aus Deutschland werden immer gern gesehen. Denn sie sind bekannt für ihre gute Ausbildung.

In Restaurants und Hotels auf der ganzen Welt arbeiten

Egal ob als Praktikum, Sommerjob oder langfristigen Arbeitsplatz – ein Aufenthalt in einem anderen Land lohnt sich immer. Nicht nur Sprachkenntnisse werden verbessert. Du lernst andere Kulturen kennen und findest vielleicht Freunde fürs Leben. Außerdem kannst Du einen Blick in die Arbeitsweise eines anderen Hotels oder Restaurants werfen.

Aller Anfang ist schwer

Bewerber mit nur wenigen Kenntnissen der Sprache des Gastlandes beginnen ihre Arbeit oft auf der Etage oder im Servicebereich. Später kann dann auch an der Rezeption, in der Gästebetreuung, der Animation oder sogar in einer leitenden Funktion gearbeitet werden.

Gut geplant, ist halb gewonnen

Mit der Planung sollte man mindestens ein halbes Jahr vor der Abreise ins Traumland beginnen. Man sollte sich gut über sein Gastland informieren. Folgende Fragen solltet Ihr euch bei der Vorbereitung stellen:

  • Brauche ich ein Visum, um in meinem Gastland zu leben und zu arbeiten?
  • Wie schaut die Arbeitssituation in meinem Zielland aus? Werden Arbeitskräfte gesucht? An wen kann ich mich wenden? Gibt es dort vielleicht eine Arbeitsagentur, die mir bei der Suche nach einem Arbeitsplatz helfen kann?
  • Sollte ich mich versichern? Wenn ja, welche Versicherungen brauche ich? Zum Beispiel eine zusätzliche Krankenversicherung?

Wer einen Aufenthalt in einem Land in Europa plant wird bei der Suche nach einem Arbeits- oder Praktikumsplatz unterstützt:

Von der Fachvermittlung Hotel- und Gaststättenpersonal, einer Initiative der Bundesagentur für Arbeit, Postfach 14 01 43, 76495 Baden-Baden, Telefon (07221) 2 11 00, oder per Fax unter (07221) 21 10 70.

Bei der Suche nach einem Arbeits- oder Praktikumsplatz in einem Land außerhalb Europas hilft Euch:

Die ZIHOGA, das ist die Zentrale und Internationale Management- und Fachvermittlung für Hotel- und Gaststättenpersonal der Bundesagentur für Arbeit, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Telefon (0228) 71 30, Fax (0228) 7 13 11 22.

Interessante Informationen findet Ihr auch auf der Internetseite www.hotel-career.de, einem Online-Job-Portal für Hotellerie, Gastronomie und Touristik.

Ausbildung und dann? »

Wer seine Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe erfolgreich abschließt, hat gute Chancen einen Arbeitsplatz zu finden.

In der Hotel- und Gastronomiebranche ist es jedoch eher nicht üblich, vom Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. Das ist eine Besonderheit der Branche.

Es ist wünschenswert, in möglichst verschiedenen Betrieben Berufserfahrung zu sammeln und seinen Horizont zu erweitern.

Bei der Suche nach einem Arbeitsplatz sollte man deshalb flexibel sein. Man sollte nicht ausschließen, in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland umzuziehen.

Karrierechancen für Hotelkaufleute
Hotelkaufleute arbeiten in der Verwaltung, zum Beispiel im Bereich Buchhaltung oder Personal. Sie sind im Direktionssekretariat tätig und können zum Abteilungsleiter oder Direktor aufsteigen.

Sie können über die verschiedenen Stationen – Commis des cuisine, Demi Chef de partie, Chef de partie, Sous-Chef – bis zum Küchenchef oder Wirtschaftsdirektor (F&B-Manager) aufsteigen. Genauso gut können sie jedoch auch einen eigenen Betrieb leiten.

Immer weiter lernen!
Das Hotel- und Gaststättengewerbe bietet interessante Möglichkeiten, sich weiterzubilden. So können Hotelkaufleute ihre berufliche Laufbahn gestalten, indem sie zum Beispiel:

  • eine Hotelfachschule besuchen und einen Abschluss zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt oder Gastronom machen
  • einen Meisterkurs zum Hotelmeister absolvieren
  • eine Weiterbildung zum Fachwirt im Gastgewerbe (IHK) besuchen

Eine Übersicht zu Weiterbildungen findet Ihr zum Beispiel bei der DEHOGA Akademie unter www.dehoga-akademie.de

Es gibt jedoch auch viele private Institute, die Fortbildungen anbieten. Eine Suche über das Internet lohnt sich allemal.

Checkliste für die Bewerbung »

Tipps und Infos rund um die Bewerbung gibt es auf unserer Checkliste.

Die Checkliste könnt Ihr hier als PDF herunterladen.

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Ebeveyn Bilgilendirmesi

Gastronomi Alanında Meslek Eğitimi Hakkında

Eltern-Information

zur Berufsausbildung im Gastgewerbe

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